Klanginstrumente selbst basteln

Liebe Mamas,

wie wäre es mal wieder mit etwas Rhythmus und Lebensfreude in den eigenen vier Wänden? Wie ihr mit euren Kindern Klanginstrumente zu Hause selbst bauen könnt, möchten wir euch heute erklären.

Ein Xylophon aus Wasserflaschen

Ihr benötigt: 5 gleich große, leere Wasserflaschen (am besten aus Glas – z.B. Seltersflaschen) und etwas Tuschfarbe, eine Gabel

Spült die Wasserflaschen gründlich aus. Füllt anschließend Wasser hinein, sodass in jeder Flasche etwas mehr Wasser ist als in der Flasche davor. Wenn ihr mögt, könnt ihr den Flascheninhalt jetzt mit unterschiedlichen Tuschfarben einfärben. Wenn ihr jetzt eure fünf Flaschen in einer Reihe nebeneinander stellt, sieht das schon einmal total farbenfroh und schön anzusehen aus. Jetzt könnt ihr mit der Gabel (vorsichtig) am Flaschenhals anschlagen und ausprobieren, welche unterschiedlichen Töne die Flaschen geben. Macht es auch einen Unterschied, ob ihr an einer Flasche oben am Hals, auf der Öffnung oder unten am Bauch anschlagt?

 

Eine Gummi-Gitarre

Ihr benötigt dazu: eine leere Eispackung mit Deckel aus Plaste, 2 Buntstifte, große dicke Gummis, evtl. Tuschfarbe

Schneidet zunächst mit einem spitzen Messer ein großes rundes Loch in den Deckel. Wenn ihr möchtet, könnt ihr jetzt die Schachtel und den Deckel mit Tusche anmalen – die Farbe dann gut trocknen lassen. Spannt als letztes die Gummis längs über die Eisschachtel, sodass sie über der ausgeschnittenen Öffnung verlaufen. Schiebt je einen Stift vor und hinter das Loch unter die Gummis, sodass diese den gleichen Abstand vom Loch haben. Jetzt könnt ihr munter loszupfen!

 

Ein rasselnder Regenmacher

Ihr benötigt dazu: eine Pappröhre (z.B. von einer leeren Rolle Alufolie oder Klopapier), Reis oder Linsen oder Erbsen, Tonpapier, Schere, Kleberviele circa 3cm lange Nägel

Stellt zuerst eure Rolle auf das Tonpapier und zeichnet einmal rund herum. Zeichnet per Hand einen circa 1-2 cm größeren Kreis um den ersten und schneidet dann entlang der Linie des größeren Kreises aus. Schneidet nun vom Rand des größeren Kreises zum Rand des kleineren Kreises senkrecht in das Papier in circa 1 cm Abständen und legt den Papierkreis anschließend auf eine Ende eurer Rolle. Klebt die Füßchen an der Rolle fest. Ihr könnt die Rolle anschließend mit den Erbsen, Linsen, Reis oder kleinen Steinchen befüllen und die zweite Öffnung der Rolle genau wie die erste verschließen. Ihr könnt, wenn ihr möchtet, noch buntes Tonpapier um die fertige Rolle kleben oder sie bemalen. Wenn ihr eine Rolle mit fester Pappe und einem kleineren Umfang habt, z.B. von Alufolie, dann könnt ihr von außen auch noch in unregelmäßigen Abständen kurze Nägel in die Rolle drücken, so, dass sie nicht mehr herausschauen. Die Abstände zwischen den Nägeln sollten dem Füllmaterial erlauben, an ihnen vorbei zu rieseln. Baut ruhig Rasseln verschiedener Größe und mit verschiedenen Füllungen und testet ihren unterschiedlichen Klang.

Bitte achtet darauf, dass die Enden gut verschlossen sind – Kleinteile bergen eine Erstickungsgefahr!

Wir wünschen euch ein lautes und chaotisches Musizieren 😉

Euer Team des Shehrazad

 

Bild von Ciruconicusso

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